Ver­lei­hung des Jabło­now­ski-Prei­ses 2026

Ver­lei­hung des Jabło­now­ski-Prei­ses 2026

an Dr. Andrzej Hoja (Zen­trum für His­to­ri­sche For­schung Ber­lin der Pol­ni­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten / Muse­um der Stadt Dan­zig)

für inno­va­ti­ve Aus­stel­lungs­pro­jek­te zur deutsch-pol­ni­schen Ver­flech­tungs­ge­schich­te im 20. Jahr­hun­dert.

Lau­da­tio hält Prof. Dr. Miłosła­wa Bor­zy­sz­kows­ka-Szew­c­zyk (Uni­ver­si­tät Dan­zig).

 

Dr. Andrzej Hoja, geb. 1983, ist His­to­ri­ker, Aus­stel­lungs­ku­ra­tor und Archi­var. Nach sei­nem Geschichts­stu­di­um an der Uni­ver­si­tät Dan­zig, wo er 2014 pro­mo­viert wur­de, war er an ver­schie­de­nen Muse­en, unter ande­rem in Dan­zig und Greifs­wald, tätig. Sein aktu­el­les For­schungs­pro­jekt wid­met sich den „Sol­da­ten aus Dan­zig-West­preu­ßen in der Wehr­macht“. Aus die­sem Pro­jekt ist die kon­tro­vers dis­ku­tier­te Aus­stel­lung „Unse­re Jungs. Ein­woh­ner Dan­zig-West­preu­ßens in der Armee des Drit­ten Reichs“ her­vor­ge­gan­gen. Sie beleuch­tet das Schick­sal von Kaschub­en und Polen aus Dan­zig und West­preu­ßen, die nach der Anne­xi­on 1939 viel­fach zwangs­wei­se in die Wehr­macht ein­ge­zo­gen wur­den.

 

 

Der Jabło­now­ski-Preis wird alle zwei Jah­re an jun­ge Wis­sen­schaft­ler aus Polen und Deutsch­land ver­lie­hen, deren Arbei­ten den Blick auf das eige­ne wie auf das jeweils ande­re Land schär­fen. Der von der Uni­ver­si­tät Leip­zig gestif­te­te Preis wür­digt her­aus­ra­gen­de wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen und för­dert den deutsch-pol­ni­schen Kul­tur- und Wis­sen­schafts­dia­log.

 

 

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Die Ver­an­stal­tung steht in Ver­bin­dung mit der 14. Jabło­now­ski-Vor­le­sung.

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