Kunst­stif­tun­gen der pol­ni­schen Adels­fa­mi­lie Jabło­now­ski im 18. Jahr­hun­dert

15.11.2024 | Der Vor­trag wid­met sich den Kunst­stif­tun­gen der pol­ni­schen Adels­fa­mi­lie Jabło­now­ski im 18. Jahr­hun­dert. Im Mit­tel­punkt ste­hen die Stif­tungs­in­itia­ti­ven der Söh­ne und Enkel des Het­mans Sta­nisław Jabło­now­ski: Jan Sta­nisław (1669–1731), Alek­san­der Jan (1672–1723), Sta­nisław Win­cen­ty (1694–1754), Jan Kajet­an (1699–1776) und Józef Alek­san­der (1711–1777). Anhand aus­ge­wähl­ter Bei­spie­le unter­sucht der Vor­trag, wie die Fami­li­en­mit­glie­der Kunst als Mit­tel der Reprä­sen­ta­ti­on und Selbst­in­sze­nie­rung ein­setz­ten. Dabei wird ins­be­son­de­re der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wel­che Rol­le künst­le­ri­sche Stif­tun­gen für die Her­aus­bil­dung des fami­liä­ren Images, die Fes­ti­gung des gesell­schaft­li­chen Anse­hens und die dynas­ti­sche Fami­li­en­pro­pa­gan­da spiel­ten.

Prof. Dr. Andrzej Bet­lej ist Pro­fes­sor am Insti­tut für Kunst­ge­schich­te der Jagiel­lo­nen-Uni­ver­si­tät und seit 2020 Direk­tor des Königs­schlos­ses auf dem Wawel. Sei­ne For­schungs­schwer­punk­te umfas­sen die Kunst der frü­hen Neu­zeit, mit einem beson­de­ren Fokus auf Archi­tek­tur und Skulp­tur in den öst­li­chen Gebie­ten der ehe­ma­li­gen Pol­nisch-Litaui­schen Adels­re­pu­blik sowie das künst­le­ri­sche Mäze­na­ten­tum des Adels. Bet­lej ver­öf­fent­lich­te über 200 Arbei­ten. Er ist Her­aus­ge­ber zahl­rei­cher Sam­mel­wer­ke und Ver­öf­fent­li­chungs­rei­hen wie „Die Kunst der öst­li­chen Grenz­ge­bie­te“ oder „Mate­ria­li­en zur Kunst- und Kul­tur­ge­schich­te des 17. und 18. Jahr­hun­derts“.

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Alle Jabło­now­ski-Vor­le­sun­gen im Über­blick

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Abb.: Het­man Sta­nisław Jan Jabło­now­ski. Wojciech Ger­son (1831–1901) © Wiki­me­dia Com­mon